Selbstkompetenz – Der Schlüssel zum „Erfolg“

„Erfolg“ ist subjektiv – meine kleine Tochter Klara ist stolz, wenn sie die Treppe zu ihrem Kinderzimmer alleine hochlaufen kann – andere sind stolz, wenn sie auf der Karriereleiter eine Stufe nach oben gekommen sind – wieder andere verbinden mit Erfolg vielleicht die Besteigung eines Berges. – Definieren Sie selbst, was Erfolg für Sie bedeutet (falls Sie das bereits für sich selbst definiert haben, sind Sie schon ganz weit vorn… aber das ist ein anderes Thema )

„Erfolg kommt von erfolgen“ – wenn wir die „richtigen“ Dinge tun, erfolgt – manchmal – das erwünschte.

Aber was ist der Ausgangspunkt von „Erfolg“? – Ich meine: Selbstkompetenz!

Was verstehen wir unter Selbstkompetenz? – Wikipedia sagt dazu: „Selbstkompetenz (in der Betriebswirtschaftslehre) ist die Fähigkeit, mit sich selbst umzugehen“.

Wir sagen: Selbstkompetenz besteht aus drei Dimensionen:

  1. Die eigenen -inneren- Werte zu kennen
  2. Die Verantwortung der Umsetzung dieser  Werte mir und meiner Mitwelt gegenüber
  3. ein Anspruchsdenken mir gegenüber, diese Verantwortung möglichst hoch zu halten. Dieses Anspruchsdenken werden wir – aus gutem Grund – später als „Zündstoffdenken“ definieren und näher darauf eingehen.

Ist es einfach, die eigenen Werte zu kennen? – Gewiss, denn sie sind in uns. Wir kennen sie. Wir wollen nicht Harrspalterei betreiben, aber obwohl wir sie kennen, sind wir kaum in der Lage, sie auch zu erkennen. Wie ein Fisch im Wasser das Wasser zwar nutzt, weiß er doch nicht, dass er im Wasser sich bewegt.

Dennoch gibt es heute viele gute Möglichkeiten, seiner Werte bewusst zu werden. Hier sei Literatur oder Veranstaltungen (Trainings, Coachings etc) vorgeschlagen.

Wenn ich nun diese eigenen, inneren Werte (nach Lauretta Hickman gibt es deren 12) kenne, obliegt es meiner Verantwortung, mich nach diesen Werten auszurichten und sie in mein Leben zu integrieren.

Wie stark ich dies tue und wie anhaltend – dies wird „befeuert“ von meinen Ansprüchen. Und zwar von meinem Anspruchsdenken an mich selbst. „Wer das macht, was alle machen, wird das bekommen, was alle bekommen“. Veränderung beginnt bei uns selbst. Wenn wir die Welt ändern wollen – müssen wir uns zunächst selbst ändern. Aber wir müssen ja nicht die ganze Welt gleich ändern – das ist Anspruchsdenken 3.0

Anspruchsdenken 1.0 – also das machbare- besteht darin, jeden Tag ein bisschen besser zu werden. Seine Ziele ein Stück weiter werden zu lassen. Wichtig: es geht nicht um Perfektion! Perfektion ist kein Wert. Es geht darum, eine Vision von sich und dem leben zu haben und sich nicht mit dem, was ist, zufrieden zu geben.

Deswegen fordern wir: alles, wirklich alles zu überdenken und in Frage zu stellen. Vor allem das, mit dem wir uns täglich umgeben! Entspricht das Produkt, was ich verkaufe, meinen Vorstellungen und Ansprüchen? – Wenn nicht: habe ich die Möglichkeit, das Produkt zu verbessern? In unseren Coachings stellt sich immer wieder die Frage: Schöpfe ich meine vertrieblichen Fähigkeiten aus? Entsprechen meine Vertriebsstrategien wirklich meinen Ansprüchen? Wo und wie kann ich mich verbessern, um meinen Ansprüchen (basierend auf meinen Werten) gerecht zu werden?

Achtung: falls etwas nicht unserem Anspruchsdenken entspricht, dann muss die Frage immer lauten: was kann ich tun, damit es meinem Anspruch genügt. Wenn Sie der Meinung sind, Kollege xy entspricht  nicht Ihren Ansprüchen, dann können Sie nicht Kollege xy ändern – das steht Ihnen in keinem Falle zu. Aber Sie können sich fragen: „Was kann ich dazu beitragen?“.

Anspruchsdenken ist in unserem Verständnis immer auf uns gerichtet! Nicht nach außen! Es geht nicht darum, was ich von außen bekomme, welche Ansprüche ich an meine Umgebung stellen kann. Diese Anspruchdebatte ist nicht gemeint. Vielmehr geht es darum: was kann ich für mich tun, wie kann ich mich weiterentwickeln, damit ich meinen eigenen Werten und meiner Verantwortung dieser Werte gegenüber gerecht werde!

Anspruchdenken ist für uns: Zündstoffdenken. Joachim Zischke prägte diesen Ausdruck und schreibt im Dialogus-Magazin:  „Das Zündstoffdenken ist ein Denken, das mich immer wieder mit neuen Impulsen in einer Sache versorgt. Einem Zündstoff gleich, treibt mich dieses Denken auf meinem Weg an, weiterzumachen, fortzuschreiten. Dieser Zündstoff kann sich aus neuen Ideen, motivierenden Erkenntnissen und Erlebnissen bilden.“

Zündstoffdenken birgt auch die Möglichkeit, im Sinne des Schumpeterschen Konzepts „der schöpferischen Zerstörung“ alte Muster aufzubrechen um neue Muster zu kreieren – die immer mehr meinen eigenen, inneren Werten entsprechen. Zündstoffdenken ist Voraussetzung einer Revolution – und zwar zunächst der eigenen Revolution!

Der Leser wird nun die berechtigte Frage stellen: was hat das mit Vertrieb und Vertriebsmotivation zu tun?

In meinen Trainings „Vertrieb und Motivation = Vertriebsmotivation?!“ (mehr unter www.vertriebsmotivation.de) fordere ich dieses Zündstoffdenken: das Bewusstsein über die eigenen Werte ist unabdingbare Voraussetzung dafür, die richtigen Ziele zu definieren. Die Verantwortung der Umsetzung dieser Werte gegenüber ist unabdingbare Voraussetzung dafür, ins TUN zu kommen! „Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.“ (Goethe) Und für die Qualität der Umsetzung – dafür sorgt das Anspruchdenken, das den Zündstoff beinhaltet, weiter zu gehen und Veränderung durchführen zu können!

Selbstkompetenz – Der Schlüssel zum „Erfolg“

Der Dreiklang Werte, Verantwortung, Anspruch oder Zündstoffdenken befördert mich auf eine neue Umlaufbahn. Dieser Dreiklang setzt Energie frei! Zuverlässig, unablässig.

Lassen Sie sich von dieser Energie antreiben! Nennen Sie – wenn Sie wollen- diese Energie Motivation. Dann wird –  um auf das Thema des Blogs zurückzukommen –  „Vertrieb“  und „Motivation“ zu „Vertriebsmotivation!“. Also zu dem wohin wir wollen!

Und um dorthin zu gelangen, wohin wir wollen, muss man los laufen – sich entscheiden, los zu laufen – sich der Aufgabe verschreiben.

Und zum Schluss nochmals ein ausführlicher Goethe:

„In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch.

Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen.

Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch diese Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte.

Was immer du kannst oder dir vorstellst, dass du es kannst, beginne es.

Kühnheit trägt Genius, Macht und Magie in sich.

Beginne jetzt!”

J.W. Goethe

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Über zukunftsfaehigkeit

Mein Name ist Ulrich Frey und ich bin der (geistige) Urheber dieses Blogs. Es ist mir ein Anliegen, meine Ansprüche an mich und meine Mitwelt zu manifestieren, weil es meine feste Überzeugung ist, dass wir unsere Zukunft selbst gestalten können. Nun ein Gedankensprung: Zu Ende gedachte, echte Wertschätzung heißt: alles was ist, ist heilig. Und so sehe ich den Zustand, in dem wir leben, ebenfalls als heilig an. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass auch heilige Zustände geändert werden dürfen, ja müssen, wenn sie uns dadurch „dienlicher“ erscheinen. Und so setze ich mich ein fur eine menschgerechte Welt in Balance. Eine Welt, von allen gestaltet und für alle gestaltet. Eine Welt in einer Mitwelt, die alles umschließt: Materielles, Immatrerielles, Natur, Mitwelt, Haben, Sein, Werte, Herz, Liebe, die Schöpfung, Energie… kurzum: alles. Ulrich Frey
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